Regeln - Fortuna-Cup

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Regeln

Ausschreibung zum Fortuna-Cup

Spielort:
Gespielt wird in der Ballsporthalle Ankum, am Kattenboll 12, 49577 Ankum in Anlehnung an die derzeit gültigen Regeln des DFB, in Anlehnung der Spielordnung des NFV und den Ergänzungen dieser Ausschreibung.

Spielmodus:
Die Hauptrunde wird in 4 Gruppen im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen.
Die Gruppenersten und –zweiten erreichen die Endrunde
Bei Punkt- und Torgleichheit in den Gruppenspielen entscheiden die mehr geschossenen Tore; sind auch diese gleich, zählt der direkte Vergleich; erst dann erfolgt zur Entscheidung ein 9 Meter - Schießen. In der Endrunde erfolgt bei unentschiedenem Ausgang der Finalspiele ein sofortiges 9 Meter - Schießen.

Die Spielzeit in den Gruppenspielen (Hauptrunde und Endrunde) beträgt 1 x 13 Minuten ohne Seitenwechsel. Ausnahme bei 7-er Gruppen Spielzeit 1 x 11 Minuten.
Im Halbfinale und Spiel um Platz 3 der Endrunde beträgt die Spielzeit 1 x 15 Minuten.
Das Finale wird in 2 x 10 Minuten mit Seitenwechsel ausgetragen
(Jeweils zentrale Zeitnahme).
Die letzte Spielminute wird effektiv gestoppt, d.h. bei jeder Unterbrechung des Schiedsrichters und beim Verlassen des Balles aus dem Spielfeld wird von der Turnierleitung die Uhr angehalten. Die Zeit läuft weiter mit der Fortführung des Spiels, sobald der Ball gespielt wird.

Anstoß hat immer die im Spielplan erstgenannte Mannschaft.

Sollte eine Mannschaft nicht rechtzeitig antreten, wird nach einer Wartefrist von 2 Minuten das Spiel mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den Gegner gewertet.

Spielerliste – Spielberichte
Vor Beginn des Turniers hat jede Mannschaft einen Spielberichtsbogen mit der Rückennummer der eingesetzten Spieler zu erstellen der Turnierleitung zu übergeben. Die Spielerpässe sind mitzuführen und können bei Bedarf vorgezeigt werden

Mannschaft
Eine Mannschaft besteht aus bis zu 10 Spielern, von denen bis zu fünf (ein Torwart und vier Feldspieler) gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen.

Ausrüstung der Spieler
Für die Ausrüstung der Spieler gelten – mit Ausnahme des Schuhwerks – die gleichen Bedingungen wie beim normalen Spielbetrieb. Die Schuhe müssen so beschaffen sein, dass sie dem Spielbetrieb in der Sporthalle auf dem entsprechenden Bodenbelag erlauben und sie dürfen den Gegenspieler nicht gefährden. Es wird darauf hingewiesen, dass das Tragen jeglichen Schmucks oder schmuckähnlicher Gegenstände für die Spieler während des Spiels untersagt ist.
Das Tragen von Schienbeinschützern ist für alle Spieler verpflichtend.

Spielordnung
Eine Mannschaft besteht aus 4 Feldspielern und 1 Torwart

Spielberechtigung:
Vereine dürfen nur Spieler einsetzen, die eine ordnungsgemäße Spielberechtigung für die teilnehmende Mannschaft im Pflichtspielbetrieb besitzen.

Spielfeld
Das Spielfeld hat an allen 4 Seiten eine Bande.

Strafraum
Als Strafraum zählt der 6 Meter Kreis. Der Torwart darf hier den Ball mit der Hand spielen.

Tore
Die Tore haben eine Breite von 5 Meter.

Anstoß
Anstoß hat immer die im Spielplan erstgenannte Mannschaft. Aus einem Anstoß kann direkt ein Tor erzielt werden.

Freistoß
Alle Freistöße werden indirekt ausgeführt. Der Gegner muss mindestens einen Abstand von 3 Meter einhalten.

Abseits
Die Abseitsregel ist aufgehoben.

Ball gegen die Decke oder Geräte
Berührt der Ball die Hallendecke oder Geräte die von der Hallendecke herabhängen, wird unterhalb des Berührungspunktes ein Freistoß ausgeführt. Liegt dieser Punkt innerhalb des gestricheltem 9-Meter Kreises, so wird der Freistoß auf den nächstgelegenen Punkt der 9-Meterlineie zurückgelegt. Das gleiche gilt, wenn der Ball seitlich, oberhalb der Bande, angebrachte Gerätschaften berührt und die Flugbahn des Balles sich entscheidend verändert. Der Schiedsrichter kann hier die Vorteilsbestimmung anwenden.

Torerzielung
Tore können von überall erzielt werden. Ein Eigentor direkt aus einem Freistoß ist nicht möglich. Die Spielfortsetzung ist dann Eckstoß. Eine Torerzielung durch direktes Einrollen ist nicht möglich.

Abstoß
Der Abstoß kann nur durch den Torwart erfolgen. Der Ball kann vom Torwart durch Schießen, Werfen oder Rollen ins Spiel gebracht werden. Der Ball ist nach dem Abstoß im Spiel, sobald er den Strafraum verlassen hat. Übertritt der Ball nach einem Abstoß durch den Torwart die Mittellinie, ohne dass vorher ein Feldspieler den Ball in der eigenen Spielhälfte berührt oder gespielt hat, gibt es an der Stelle, an der der Ball die Mittellinie überschritten hat, einen Freistoß. Aus einem Abstoß kann kein Tor direkt erzielt werden.

Abwurf
Hat der Torwart den Ball im laufenden Spiel mit den Händen kontrolliert, so darf er ihn über die Mittellinie hinaus abwerfen. Diese Bestimmung gilt im Übrigen für jegliches Abspielen des Torwarts, wenn er zuvor den Ball kontrolliert gehalten hat.

Torwart
Der Torwart darf nur zu Abwehrzwecken den Strafraum verlassen. Bei Verstößen hiergegen erfolgt ein Freistoß an dem Punkt, wo der Torwart den Ball unerlaubt gespielt hat. Der Torwart darf zur Ausführung eines Strafstoßes den Strafraum verlassen. Ein Abwehrzweck liegt nur dann vor, wenn ein gegnerischer Spieler ohne die Aktion des Torwartes an den Ball gekommen wäre.
Zum Torwartspiel: unsportliche Verzögerung, wenn der Torwart den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen hält; zudem auch unsportlich, wenn er den Ball theoretisch mit der Hand aufnehmen dürfte, ihn aber länger als sechs Sekunden am Fuß führt. Demzufolge keine unsportliche Verzögerung, wenn z. B. der Torwart den Ball von seinem Mitspieler erhält, den Ball aber wegen der Rückpassregelung nicht aufnehmen dürfte.

Eckstoß
Die Eckstöße werden jeweils von den Punkten ausgeführt, an denen sich Seiten- und Torlinien treffen.
Auch der Torwart verursacht eine Ecke. Der Eckstoß wird ausgeführt an der Seite, wo der Eckstoß verursacht wurde. Aus einem Eckstoß kann ein Tor direkt erzielt werden. Abstand des Gegners mindestens 3 Meter.

Einwurf
Der Ball wird an der Stelle, an der er das Spielfeld verlassen hat, durch Einrollen wieder ins Spiel gebracht. Abstand des Gegners mindestens 3 Meter.

Rückpass
Es gilt die Rückpassregel. Erhält der Torwart den Ball durch Einrollen nach dem Seitenaus, so darf er diesen nicht mit den Händen spielen. Rollt der Ball durch das Einrollen nach dem Seitenaus direkt in das eigene Tor, erfolgt Eckstoß.

Strafstoß
Strafstöße werden von dem 9-Meter-Punkt ohne Anlaufbeschränkung ausgeführt.

9-Meter-Schießen
Bei einem 9-Meter-Schießen zur Spielentscheidung sind von jeder Mannschaft vorab fünf Schützen zu bestimmen, die sich bei Spielschluss nicht auf dem Spielfeld befunden haben müssen. Ist nach jeweils fünf Schützen noch keine Entscheidung gefallen, ist das 9-Meter-Schießen mit jeweils einem dieser Spieler bis zur Entscheidung fortzusetzen; hierbei ist die Reihenfolge der o. g. ersten Schützen wieder einzuhalten.

Auswechseln
Das Auswechseln von Spielern ist gestattet und hat von der eigenen Torauslinie in dem Abschnitt von der Tribüne abgewandten Seite/Torpfosten zu erfolgen. Ausnahmen nur nach Weisung durch die Spielleitung. Der auszuwechselnde Spieler muss das Spielfeld verlassen haben, bevor der neue Spieler das Spielfeld betritt.
Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl Spieler auf dem Spielfeld, so ist das Spiel zu unterbrechen und der Spieler, der zu früh das Spielfeld betreten hat, mit einer 2 Minuten-Zeitstrafe zu belegen. Der Spieler, der das Spielfeld verlassen sollte, muss das Spielfeld verlassen, so dass in Unterzahl gespielt werden muss.
 
Persönliche Strafen
Folgende Strafen können von den Schiedsrichtern ausgesprochen werden:
- 2 Minuten-Zeitstrafe
- Rote Karte
Eine Mannschaft, die eine 2 Minuten-Zeitstrafe erhält, kann sich nach einem gegnerischen Torerfolg auch vor Ablauf der Zeitstrafe wieder vervollständigen. Eine Mannschaft, die einen Feldverweis mit Roter Karte erhält, darf sich nach einem gegnerischen Torerfolg, sonst frühestens jedoch nach 3 Minuten, wieder vervollständigen. „Vervollständigen“ im Sinne dieser Ausschreibung bedeutet, dass z. B. bei zwei Zeitstrafen bzw. Roten Karten einer Mannschaft bei einem gegnerischen Torerfolg ein Spieler sofort wieder teilnehmen darf, der zweite Spieler erst nach einem weiteren gegnerischen Torerfolg. Sofern jeweils ein Spieler von beiden Mannschaften gleichzeitig eine 2 Minuten-Zeitstrafe erhält, erfolgt nach einem gegnerischen Torerfolg vor Ablauf der Zeitstrafen keine Komplettierung der eigenen Mannschaft. Erhält ein Spieler eine zweite 2 Minuten-Zeitstrafe in einem Spiel, wird dieses mit der Roten Karte geahndet.
Bei Feldverweis mit der Roten Karte scheidet der jeweils betroffene Spieler aus dem Turnier aus und ist der zuständigen spielleitenden Stelle sofort zu melden. Spieler sind bei einem Feldverweis nicht automatisch gesperrt; auf unverzüglichen Antrag des Spielausschusses kann der Vorsitzende des zuständigen Sportgerichts die Spieler im Wege der einstweiligen Verfügung vorläufig sperren.
Die Strafgewalt des Schiedsrichters beginnt mit Betreten des Spielfeldes zum Spielbeginn und endet mit dem Verlassen des Spielfeldes nach dem Schlusspfiff. Während dieses Zeitraums können/müssen persönliche Strafen gegen Spieler, Auswechselspieler oder bereits ausgewechselte Spieler ausgesprochen werden. Dies erfolgt mit Aussprache einer 2 Minuten-Zeitstrafe bzw. dem Zeigen der Roten Karte. Trifft der Schiedsrichter eine solche Entscheidung, so handelt es sich um eine Tatsachenentscheidung, die nach Zeigen der Roten Karte eine Mindeststrafe nach sich zieht.

Spielabbruch
Wird durch Feldverweise auf Zeit (2-Minuten-Strafe) oder Feldverweis auf Dauer (rote Karte) die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als 2 Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Es gelten die die Bestimmungen der Spielordnung des NFV für Spielwertungen bei verschuldetem Spielabbruch.

Turnierleitung
Die Turnierleitung ist verantwortlich für Passkontrolle, Spielberichtsbogen und Zeitannahme. Sie fungiert gleichzeitig als Schiedsgericht.
Die Turnierleitung ist berechtigt, die Reihenfolge der Spiele in den Gruppen zu verändern.
Die getroffenen Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen. Sollten sich darüber hinaus Streitigkeiten ergeben, entscheidet die Turnierleitung.
Die Entscheidung der Turnierleitung ist unanfechtbar.
 
Eggermühlen, im Dezember 2015
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